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Im vergangenen Jahr konnte der Arbeitskreis neben zwei Vorträgen auch ein Studierendenforum organisieren, das am 12. März mit dem Zweck abgehalten wurde, Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Forschungsarbeiten am Institut zu präsentieren. Wolfgang Breibert referierte über das Thema „Östliches und Westliches – Gedanken zu reichen Frauengräbern des 8. Jahrhunderts im Ostalpenraum.“, Iris Winkelbauer über das ehemalige Prämonstratenser(-innen)kloster Pernegg/NÖ mit bauhistorischen und archäologischen Untersuchungsergebnissen der 1990er Jahre. Das Studierendenforum war gut besucht und soll im kommenden Vereinsjahr wiederholt werden.

Am 4. Juni war der Landeskonservator für Tirol, Johannes Pöll, geladen, jedoch musste der Termin aufgrund höherer Gewalt durch die landesweiten Überschwemmungen im Frühsommer auf den 19. November verlegt werden. Sein Vortrag behandelte die neuesten Ergebnisse zur Kirchenarchäologie in Tirol und die archäologischen Grabungen in der Pfarrkirche Landeck. Der Abend war gut besucht und gab wieder mehr Einblick in die westösterreichische archäologische Landschaft. Als weiteren Vortragsgast konnten wir Oliver Fries gewinnen, der als selbstständiger historischer Bauforscher über das Thema „Altes Holz in alten Mauern – Ausgewählte Beispiele zur Verwendung von Holz im historischen Steinbau“ referierte. Zahlreiche ausgewählte Beispiele aus ostösterreichischen Bauten vermittelten uns einen aufschlussreichen Einblick in seinen Tätigkeitsbereich.

Das Team des Arbeitskreises konnte durch Raphael Lampl und Lucie Hylmarová sowie zahlreiche aktive neue Mitglieder verstärkt werden. Für die kommenden Semester sind neben qualitativen Vorträgen nach längerer Pause auch wieder vermehrt AK-Stammtische sowie Exkursionen geplant.

Lukas Kalchhauser, Stefanie Juch, Raphael Lampl & Lucie Hylmarová

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8.