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Im Jahr 2010 konzentrierte sich der AK vor allem auf die weitere Ausbildung seiner Mitglieder. So wurde in Zu­sammenarbeit mit TUWA der Kurs “Denkmalgerechtes Tauchen” sowie NAS 1 organisiert und abgehalten. Somit gibt es nun erstmals in Österreich eine breite Palette an fachlich qualifizierten Tauchern, welche auch gleichzeitig Archäologen sind. Der Kurs fand im April am Neufelder See statt und erfreute sich sehr großen Zulaufs. Es nahmen auch Studierende der Architektur und der Bio­logie daran teil. Im weiteren Verlauf des Jahres 2011 ist geplant, hier weitere Kurse abzuhalten um eine weitere Qualifizierung der Mitglieder zu erreichen. Ziel ist es, Archäologen und Taucher gleichzeitig hervorzubringen.

Im Februar 2010 organisierte der AK in Zusammenarbeit mit dem Institut für Neogräzistik und Byzantinistik und der DEGUWA die jährliche DEGUWA-Tagung, welche in Wien stattfand. Die Tagung wurde sehr gut besucht und der AK konnte wieder Vortragende für die kommenden Semester gewinnen. Die AK-Mitglieder waren hier vor Ort für die Organisation und Verpflegung verantwortlich und konnten sich auch mit einem eigenen Plakat präsen­tieren. Auch im Jahr 2011 werden wieder Mitglieder des AK an der DEGUWA-Tagung teilnehmen.

Im Mai hielt Dr. Tobias Pflederer einen sehr interessanten Vortrag zu 25 Jahren Bayrischer Unterwasserarchäologie. Für November 2011 konnten wir Mag. Henrik Pohl als Vor­tragenden gewinnen. Er hielt einen sehr gut besuchten und interessanten Vortrag zur Schiffsarchäologie zwi­schen Mittelmeer und Ostsee. Hierbei wurde vor allem über die Möglichkeit gesprochen, eine österreichische taucharchäologische Ausbildung anzubieten. Der AK hat nun auch die Möglichkeit eines wöchentlichen Trainings in Verbindung mit dem RRTC–Tauchverein im Theresi­enbad. Besonders freut uns, dass der AK heuer wieder einen regen Zulauf an neuen Mitgliedern bekommt hat, dies bestärkt uns, den schon eingeschlagenen Kurs mit Vortragenden und Tauchexkursionen weiter fortzuführen.

Daniel Neubauer & Michael Konrad

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 22/3, 2011, 8.