Die zusehende Überalterung des Arbeitskreises konnte nur teilweise gelöst werden. Es wurde weiterhin versucht, vorwiegend jüngere Studentinnen zur Mitarbeit im Arbeitskreis zu bewegen.

Dennoch konnte ein Vortrag durch den Arbeitskreis organisiert werden. Im Rahmen des Schwerpunktes "Späthallstattzeitliche Fürstengräber und  -sitze" hielt Herr Dr. Markus Egg (Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz) am 8. Mai 2003 einen vielbesuchten Vortrag mit dem Titel "Das späthallstattzeitliche Fürstengrab im Hügel 3 von Kappel am Rhein in Baden". Wie immer fand nach dem Vortrag ein Postkolloquium in gemütlicher Atmosphäre statt, das zu reger Diskussion genutzt wurde.

Die Treffen des AK reduzierten sich aus Zeitgründen auf zwei Termine. Stefan Moser informierte am 11. April 2003 den AK über das Projekt "Fürstensitze am Dürrnberg bei HaI/ein", im Rahmen dessen die Dürrnberger Siedlungsareale am Ramsaukopf, Putzenkopf und im Ramsautal untersucht werden sollen. Für den 28. November 2003 organisierte der AK eine Exkursion zur Ausstellung "Kelten in Mähren" ins Museum für Urgeschichte des Landes Niederösterreich in Asparn/Zaya.

Wie auch in den Jahren zuvor bestand die Arbeit des Arbeitskreises außerdem an der Teilnahme bzw. in Vorträgen an internationalen Fachtagungen und der Organisation des Keltenfestes in Mitterkirchen/OÖ. durch Mitglieder des AK.

Klaus Löcker

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 15/3, 2004, 6.

Die zusehende Überalterung des Arbeitskreises machte sich leider im vergangenen Jahr deutlich bemerkbar. Die tragenden Mitglieder sind allesamt in arbeitsintensiven Stellungen, teilweise außerhalb Wiens, tätig und es konnte daher kein Vortrag organisiert werden. Die Treffen des AK reduzierten sich aus Zeitgründen auf zwei Termine. Es wird aber derzeit an einer Verjüngung des AK gearbeitet, um wieder den alt bekannten produktiven Arbeitskreis Eisenzeit auferstehen lassen zu können.

Die Arbeit am Tagungsband Pferd und Wagen in der Eisenzeit ist nunmehr, trotz vieler Verzögerungen, in ihre Endphase gekommen. Die Publikation wird voraussichtlich als Band 3 der WKS (Wiener Keltologische Schriften) noch im ersten Halbjahr 2003 erscheinen. Die Tätigkeit des AK erschöpfte sich ansonsten an der Teilnahme bzw. in Vorträgen an internationalen Fachtagungen und der Organisation des Keltenfestes in Mitterkirchen/OÖ. durch Mitglieder des AK.

Klaus Löcker

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 14/3, 2003, 7.

Im vergangenen Jahr lag einer der wichtigsten Arbeitsbereiche des AK in der redaktionellen Arbeit am Tagungsband zur Internationalen Arbeitstagung "Pferd und Wagen in der Eisenzeit" vom Februar 2000. Mittlerweile sind alle Beiträge zum Band eingelangt und auch schon redaktionell bearbeitet. Die Publikation des Tagungsbandes im Rahmen der Wiener Keltologischen Schriften ist noch für das Frühjahr 2002 geplant. Zudem wurde ein Bericht über die Tagung publiziert (R. Karl, J. Leskovar und K. Löcker, "Pferd und Wagen in der Eisenzeit". Bericht über das Internationale Kolloquium vom 23. bis 25. Februar 2000 in Wien. Archäologisches Nachrichtenblatt 6,1/2001,74-75.).

Arbeitsschwerpunkt des Jahres 2001 war die Untersuchung von eisenzeitlichen Sozialstrukturen. Dazu wurden an zwei Abenden Vortragende eingeladen. Tanja Wegner (Berlin) hielt am 16. März 2001 einen vielbesuchten Vortrag unter dem Titel "Die Stellung der keltischen Frau anhand altirischer Rechtstexte". Sie berichtete zu diesem Anlass von den Ergebnissen ihrer Dissertation an der Humboldt-Universität Berlin und stellte ihre Untersuchungen zur regen Diskussion. Die Einladung erfolgte gemeinsam mit der Keltologie der Universität Wien, mit der die Zusammenarbeit im letzten Jahr intensiviert wurde.

Am 9. November 2001 fanden drei Vorträge unter dem Motto "Fürstengräber der Hallstattzeit" statt - die Einladung erfolgte auch diesmal wieder gemeinsam mit der Keltologie der Universität Wien, sowie mit Brennos - Verein für Keltologie und AKT - Arbeitskreis Theorie in der Archäologie. Der Abend wurde mit Norbert Baum (Erlangen) eröffnet, der zu "Sprache - Sozialstruktur - Bestattungen. Zur Interpretation frühkeltischer Grabfunde im Licht sprachwissenschaftlicher Erkenntnisse" vortrug. Der zweite Vortrag des Abends von Stefan Burmeister (Hamburg) lautete "Die zu Grabe getragene Gesellschaft - eine archäologische Annäherung an die späthallstattzeitliche Gesellschaft in Württemberg". Jutta Leskovar (Linz) stellte im letzten Vortrag ihre Arbeiten zu "Mitterkirchen, Oberösterreich - Kinder, Frauen und Männer in reichen Gräbern" vor. Die Diskussionen im Anschluss an die Vorträge waren sehr rege und wurden auch wie immer im Rahmen der Postkolloquien in privaterem Rahmen weitergeführt.

Zwei Mitglieder des AK, Raimund Karl (Aberystwyth) und Klaus Löcker, stellten gemeinsam ihre Arbeiten zur latenezeitlichen Vorstellungswelt in einem Vortrag mit dem Titel "Aus dem Fenster geworfen oder doch bestattet? Gedanken zu Kinderskelettfunden aus der frühlatenezeitlichen Gewerbesiedlung vom Ramsautal am Dürrnberg bei Hallein" im Rahmen des Internationalen ÖGUFSymposiums "Prähistorische Siedlungs-, Grab- und Kultstätten im Umfeld der alpinen Welt", 24. bis 27. Oktober 2001 in Wattens/Tirol, einem breiteren Publikum zur Diskussion.

Klaus Löcker

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 13/3, 2002, 5–6.

Am Beginn des letzten Jahres bestand die Hauptarbeit des Arbeitskreises aus den letzten Vorbereitungen und der Durchführung der Internationalen Arbeitstagung "Pferd und Wagen in der Eisenzeit" vom 23. bis 25. Februar 2000. Es standen 15 Vorträge auf dem Programm und der Diskussion wurde breiter Raum gegeben. Diese Diskussionen wurden abends in gemütlichem Rahmen lebhaft weitergeführt. Viele der Teilnehmenden betonten, dass die Tagung ein schönes und fruchtbringendes Erlebnis gewesen war. Derzeit ist der Tagungsband in Vorbereitung, der noch im Jahr 2001 erscheinen wird.

Aufgrund der Tagungsnachbearbeitung lud der Arbeitskreis im Sommersemester 2000 zu keinem Vortrag. Jedoch wurden wieder interne Referate gehalten. Am 5. April stellte Martin Fera seine Diplomarbeit vor, am 12. Mai hatten wir die Gelegenheit, in der Prähistorischen Abteilung des Naturhistorischen Museums die Keramikherstellungsanalysen von Hans Reschreiter kennenzulernen und am 26. Mai erklärte uns Matthias Kucera (VERA) die 14 C-Datierungsmethode in für Archäologinnen verständlichen Worten.

Am 13. und 14. Mai führte uns Jutta Leskovar im Rahmen einer Exkursion des Arbeitskreises durch das Freilichtmuseum Mitterkirchen und die ur- und frühgeschichtliche Sammlung des oberösterreichischen Landesmuseums.

Im Wintersemester 2000/2001 lud der Arbeitskreis zu zwei gut besuchten Vorträgen. Am 7. November hielt Vladimir Salac (Prag) einen Vortrag über seine quantitativen Untersuchungen an latenezeitlicher Keramik mit dem Titel "Untersuchungen an latènezeitlicher Keramik am Archäologischen Institut in Praha". Am 5. Dezember zeigte Jozef Bujna (Nitra) seine neuesten Ergebnisse der Erforschung latenezeitlicher Gräberfelder unter dem Titel "Archäologisch fassbare Niederschläge der Bestattungssitten auf den keltischen Gräberfeldern". Anschließend an die jeweiligen Vorträge kam es im Rahmen des gemütlichen Postkolloquiums zu angeregten Diskussionen.

Klaus Löcker

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 12/3, 2001, 12.

Die Haupttätigkeit des AK Eisenzeit lag im vergangenen Jahr in der Organisation der dreitägigen Arbeitstagung "Pferd und Wagen in der Eisenzeit" vom 23. bis 25. Februar 2000 in Wien. Um für die Tagungsvorbereitungen mehr Zeit frei zu haben, wurde im WS 1999/2000 von Seiten des AK auf Einladungen zu Vorträgen verzichtet.

Im SS 1999 lud der AK Eisenzeit aber noch zu zwei Vorträgen ein. Am 8. April 1999 führte Dr. Anders Götherström (Stockholm) das begeisterte Publikum in die "DNA-Analysis in Archaeology" ein. Herr Götherström bearbeitete das Skelettmaterial der drei Wagengräber aus Mitterkirchen, die unser Mitglied Mag. Jutta Leskovar im Rahmen ihrer Diplomarbeit behandelte und die beiden stellten gemeinsam auch kurz die Ergebnisse vor. Mit diesem interessanten Vortrag wurde die in den letzten Semestern begonnene Tradition fortgesetzt, die naturwissenschaftlichen Disziplinen in der Eisenzeitforschung zu Wort kommen zu lassen. Dr. Christopher Pare (Birmingham), der sich bislang mit eisenzeitlichen Wagen beschäftigte, sprach am 6 . Mai 1999 über "Waagen und Gewichte in der Späten Bronzezeit und Frühen Eisenzeit". Er stellte den zahlreich erschienenen Zuhörerinnen seine aktuellen Untersuchungen zu Gewichtssytemen der mitteleuropäischen Bronze- und Eisenzeit vor. Er postulierte zwei Systeme, eines, das bis etwa 1200 v. Chr. in MitteIund Nordeuropa verwendet wurde und ein zweites, das anschließend aus dem Mittelmeerraum übernommen worden ist. Die Diskussionen im Anschluss an die Vorträge waren sehr rege und wurden auch wie immer im Rahmen der Postkolloquien in privaterem Rahmen weitergeführt.

Der AK erhielt im letzten Jahr einen großen Zuwachs an neuen Mitgliedern. Die regelmäßigen Treffen des AK wurden auch im vergangenen Jahr wieder genutzt, um interne Referate zu halten. So stellte am 14. April 1999 Christo Popov (Sofia), der einen Studienaufenthalt in Wien absolvierte, sein Dissertationsthema " Urbanisierung im Binnenland der Balkanhalbinsel (Thrakien und IIlyrien) im 6. bis zum 1 . Jh. v. Chr. " vor. Unser neues Mitglied Katharina Rebay referierte am 1 2. Mai 1999 über ihr Proseminararbeitsthema " Hallstattzeitliche Grabfunde aus Donnerskirchen". Das vortragsfreie WS wurde genützt, um sich im Rahmen des Arbeitskreises in mehreren Treffen auf das Tagungsthema der kommenden Arbeitstagung vorzubereiten. Die vorliegende Literatur wurde gemeinsam erarbeitet und in Referaten dem AK vorgestellt.

Klaus Löcker

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 11/3, 2000, 1112.

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