Das Jahr 2014 stand für den Arbeitskreis Forensische Archäologie ganz im Zeichen der Revitalisierung. Das Team wurde aufgefrischt – mit Florian Eichelberger, einem alt bekannten Gesicht im Arbeitskreis, Anna Herzog (Bereich Archäologie) und Kirsten Mandl (Bereich Anthropologie) wurde ein neues Arbeitskreissprecherteam zusammengesetzt. Der bisherige Arbeitskreissprecher, Mag. Thomas Pototschnig wird künftig neben Univ.-Doz. DDr. Martin Grassberger als wissenschaftlicher Beirat fungieren. In Zukunft wird es im Arbeitskreis verstärkt zu interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Studierenden der Archäologie und jenen der Anthropologie kommen, was sich auch in der Planung der Vorträge widerspiegeln wird.

Als Auftakt der Arbeitskreisaktivitäten fand im Januar 2014 eine Diskussionsrunde zu ausgewählter Literatur über das Massaker von Katyn statt. Ein Highlight des vergangenen Jahres war sicher unser Vortrag am 6. Mai 2014, für den wir mit ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Weber, dem Leiter der European Virtual Anthropology Network (EVAN)-Society sowie Leiter des Vienna Micro-CT Lab an der Fakultät für Lebenswissenschaften (Universität Wien), einen absoluten Spezialisten auf dem Gebiet des Micro-CT gewinnen konnten. Prof. Weber hielt einen hoch spannenden Vortrag zum Thema „Virtuelle Anthropologie“ und zu ihren Einsatzgebieten, von der Analyse archäologischer Artefakte bis zur Planung von Operationen.

Florian Eichelberger, Anna Herzog & Kirsten Mandl

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/1, 2015, 63.

Im Jahr 2013 wurde das Team des Arbeitskreises Forensische Archäologie aufgefrischt und wir stehen in den Startlöchern, um den Arbeitskreis zu revitalisieren. Mit Florian Eichelberger, einem alt bekannten Gesicht im Arbeitskreis, Anna Herzog (Bereich Archäologie) und Kirsten Mandl (Bereich Anthropologie) wurde ein neues Arbeitskreissprecherteam zusammengesetzt. Der bisherige Arbeitskreissprecher, Mag. Thomas Pototschnig, wird in Zukunft neben Univ.Doz. DDr. Martin Grassberger als wissenschaftlicher Beirat fungieren.

In Zukunft wird es im Arbeitskreis zu einer interdisziplinären Zusammenarbeit und zu einem Wissensaustausch zwischen Studierenden der Archäologie und jenen der Anthropologie kommen, was sich auch in der Planung der Vorträge widerspiegeln wird. Referierende aus Archäologie, Anthropologie und anderen Disziplinen der Forensik werden dazu eingeladen, einen bestmöglichen Einblick in die Materie zu geben.

Neben besagten Vorträgen steht auch die Planung von Exkursionen und Diskussionsforen im Mittelpunkt. Bei letzteren werden ausgewählte Texte vorbereitet, präsentiert
und diskutiert, wodurch den Mitgliedern des Arbeitskreises, die Möglichkeit zur Spezialisierung gegeben werden soll. Eines unserer großen Ziele ist es, ein Verständnis für die Vorteile forensischer Untersuchungen auf interdisziplinärer Basis zu schaffen.

Florian Eichelberger, Anna Herzog & Kirsten Mandl

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8.

Erklärtes Ziel des Arbeitskreises Forensische Archäolo­gie ist es, an der Forensik interessierten ArchäologInnen und Archäologie interessierten forensischen Wissenschaf­terInnen eine gemeinsame Plattform zu bieten.

Im Zeichen solcher Synergien eröffnete im März des Be­richtsjahres Revierinspektor Wolfgang Eger (Österreichi­sche Bundespolizei) mit einem Vortrag über die Arbeit der Leichen- und Blutspürhunde in der österreichischen Bun­despolizei das Vortragsjahr. Als Ersatz für den nicht zustande gekommenen Vortrag von Dr. Karl Großschmidt (Medizinische Universität Wien) „Beiträge der physischen Anthropologie zur Forensik“ konnten gleich zwei Vortragende für Impulsreferate gewon­nen werden: Dr. Martin Grassberger (Medizinische Universität Wien), der sich bei einem mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt an der Gerichtsmedizin Hamburg intensiv mit bildgebenden Verfahren in Archäologie und Forensik beschäftigt hatte, berichtete über den neuesten Stand in diesem zukunfts­trächtigen Forschungsbereich. Im Anschluss referierte Mag. Thomas Pototschnig (AK Forensik) über „Forensi­sche Archäologie“ und gab einen kurzen Einblick in ein Forschungsprojekt in einem der Wiener Flaktürme. In die­sem noch laufenden Projekt vertritt Mag. Pototschnig auch den Arbeitskreis Forensische Archäologie.

Im Wintersemester 2008 wurde bewusst auf selbst orga­nisierte Vorträge verzichtet, um sich stattdessen auf die weitere Zukunft und den Ausbau des Arbeitskreises zu konzentrieren, sich bei fremd organisierten Vorträgen, Symposien etc. weiterzubilden und dabei auch Kontakte für künftige Aktivitäten zu knüpfen. Dank dieser selbst verordneten Ruhepause war es mög­lich, die Arbeiten an der Homepage www.akforensik.at im Hintergrund voranzutreiben. Derzeit noch im Beta-Status wird die neue Version der Homepage im Frühjahr 2009 auch für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Für den 1. April 2009 konnte Claudia Theune-Vogt (Insti­tut für Ur- und Frühgeschichte, Universität Wien) für den Vortrag „Zeitgeschichtliche Archäologie in ehemaligen Kon­zentrationslagern zwischen Forschung, Öffentlichkeitsar­beit und Ethik“ gewonnen werden. Am 4. Juni 2009 hält Jost Auler einen gemeinsam mit dem Arbeitskreis für Mittelalterarchäologie organisierten Vortrag über die „Stätten des Grauens. Zur Archäologie europäischer Richtstätten des ausklingenden Mittelalters und der Frühen Neuzeit in Europa“. Der Archäologe und Historiker beschäftigt sich seit fast zwei Jahrzehnten mit archäologisch untersuchten Richtstätten des Spätmittel­alters und der Frühen Neuzeit aus ganz Europa.

Thomas Pototschnig

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 20/3, 2009, 7.

 

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