Einige Mitglieder des Arbeitskreises Kulturvermittlung Archäologie unternahmen vorn 29. 8. - 30. 8. 1998 eine Exkursion ins Mühlviertel (OÖ.). Im urgeschichtlichen Freilichtmuseum Mitterkirchen haben wir an der regulären Führung durch das rekonstruierte Dorf der Hallstattzeit teilgenommen. Einen starken Kontrast bildete anschließend die Gedenkstätte KZ Mauthausen. Durch das Heimathaus Gallneukirchen - ein typischer Vertreter eines kleinen regionalen Heimatmuseums, das auch eine archäologische Sammlung besitzt (eingerichtet von Karina Grömer und Fritz Preinfalk) - führte uns der Obmann des Museumsvereins. In dem Stadtturm-Museum von Steyregg zeigte uns F. Gillrnayr (Stadtmuseum Nordico, Linz) die Funde von Pulgarn, einer spätneolithischen Höhensiedlung, die wir anschließend besichtigten. Den Abschluß bildete das "Museum der Zukunft": das Ars Electronica Center in Linz. Diese Exkursion vermittelte einen großen Einblick über die Möglichkeiten der Museumsgestaltung zu den verschiedensten Themen und Epochen.

Ein Schwerpunkt dieses Jahres war die Fortbildung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung, Fachbereich Museum in Wolfenbüttel (Deutschland): Heidrun Helgert besuchte das Seminar "Teamentwicklung - Methoden und Techniken zur effizienten Gruppenarbeit", das dem Thema entsprechend darauf abzielte, die Inhalte in Kleingruppen und zum Teil spielerisch zu erarbeiten, betreut durch die Seminarleitung. Monika Griebl und Karina Grömer nahmen an dem Seminar "Knoten im Kopf? - Kreative Methoden für die Museumsarbeit" (Stichwort "Mind Maps" ) teil. Die Erfahrungen der Teilnehmerinnen wurden anschließend in den Arbeitskreissitzungen diskutiert und weitergegeben.

Am 24. 3. 1 998 berichtete Mag. Iris Ott über ihre Arbeit am Museum Halle/Saale in Mitteldeutschland.

Bei den Arbeitskreistreffen wurden ausgewählte, in Wien stattfmdende Ausstellungen unter museumspädagogischen Gesichtspunkten besprochen: Bhutan - Festung der Götter (Museum für Völkerkunde), STAR-TREK (Technisches Museum), 4 Millionen Jahre Mensch (Schloß Schönbrunn), Sonderausstellung des Jüdischen Museums. Zusätzlich berichteten einzelne Mitglieder von weiteren interessanten Ausstellungen und Museen im In- und Ausland. Ein anderer Teil der Treffen war dem Austausch von Erfahrungen aus den eigenen Tätigkeiten gewidmet. Im Rahmen einer Neuorientierung wurde festgelegt, im Jahre 1999 vermehrt die Auseinandersetzung mit "Theorien der Museologie" in den Mittelpunkt zu stellen.

Schließlich sei noch anzumerken, daß Mitglieder des Arbeitskreises auf Anfrage von Mag. Dr. Alois Stuppner ein Konzept für mögliche pädagogische Aktivitäten im "Freilichtpark Elsarn im Straßertal, NÖ." erstellten.

Daniela Peterka

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 10/3, 1999, 12.

1996 schlug sich der Erfolg aus schriftlicher Werbung (v.a. gelbes Faltblatt), mündlicher Empfehlung und eigenen Bemühungen in mehreren Aktivitäten nieder. Lehrerinnen/Organisationen traten großteils mit bereits fixen Themenwünschen an den Arbeitskreis heran. Die Umsetzung der unten angeführten Projekte lag zur Gänze in unserer Hand:

* Eintägiges Schulprojekt im Archäologischen Park Carnuntum.
* Eintägiges Projekt zum Thema Dschingis Khan im Auftrag d. Inst. f. Angewandte Umwelterziehung in Apetlon, Bgld.
* Der Arbeitskreis übernahm außerdem die für Schulgruppen ausgerichteten (gesprächsorientierten) Führungen zur Burgenländischen Landesausstellung "Hunnen und Awaren" in Halbturn und erarbeitete den Juniorführer.
* Ein- und dreitägige Projekte zur Grabungstechnik am Ausgrabungsgelände der villa rustica in Wien/Unterlaa.
* Unser Dauerangebot in Wien/Mauer-Antonshöhe - ältestes Industriedenkmal Österreichs - kam 1996 wieder mehrmals zur Durchführung.

Monatliche Treffen und gemeinsame Ausstellungsbesuche fördern unsere Auseinandersetzung in puncto Kulturvermittlung. Am Jahresende wurde ein Wochenendseminar, Thema Ausstellungsarchitektur (Leiter Dipl.lng. Auböck), besucht.

Monika Griebl

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 8/3, 1997, 6.

Ende des Sommersemesters 1995 unternahm der Arbeitskreis eine Exkursion ins mittlere Burgenland, wo ur- und frühgeschichtliche FundsteIlen - auch hinsichtlich zukünftiger Projekte - besichtigt wurden. Ebenfalls im Juni wurde mit einer Schulklasse in Baden eines neuen Projektes zum Thema "Steinzeiten" unter der Leitung von I. Ott durchgeführt. Im September veranstaltete der AK gemeinsam mit dem AK Experimentelle Archäologie eine Exkursion nach Blaubeuren, über die bereits im vergangenen Mitteilungsblatt ausführlich berichtet wurde.

Das Wintersemester begann mit der Ausarbeitung eines weiteren neuen Projektes zum Thema "Schmuck" durch M. Griebl, welches im Oktober in Stillfried zweimal durchgeführt wurde. Im  November wurde mit einer Schulklasse ein Projekt zum Thema "Schrift" unter der Leitung von S. Strohschneider-Laue abgehalten. Zwei Mitglieder des Arbeitskreises nahmen Anfang November
Vertreten war der Arbeitskreis bei der Tagung der Österreichischen Kulturvermittlerinnen Anfang Oktober sowie bei der Tagung des Wiener Stadtschulrates Anfang Dezember.

Als Reaktion auf den mit dem letzten Beiblatt versandten Folder wurde der Arbeitskreis aufgefordert, Konzepte für Vermittlungsprojekte an den Tullner Museen zu erstellen.

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 7/3, 1996, 12.

Exkursionsbericht

Anläßlich der Sonderausstellung zur Experimentellen Archäologie im Museum von Blaubeuren und dem "Tag der offenen Höhle" vor dem Hohlefels im Achtal nahmen vom 8. September bis zum 11.September 25 Mitglieder der Arbeitskreise für Museumspädagogik und Experimentelle Archäologie an einer Exkursion nach Tübingen und Blaubeuren teil. In Tübingen besuchten wir das Institut für Ur-und Frühgeschichte und wurden von Prof. N.Connard durch die Räumlichkeiten geführt. Anschließend besichtigten wir eine kleine Sonderschau über die Forschungsarbeiten der jüngeren Abteilung des Institutes in Troja. Nachmittags gind es weiter nach Blaubeuren auf die Schwäbische Alb, wo wir im dortigen Museum besonders herzlich vom Bürgermeister empfangen wurden und ein Buffet auf uns wartete. Frau Mag. A.Scheer führte uns durch die Sonderausstellung für experimentelle Archäologie. Danach bestand für jeden die Möglichkeit zu Experimenten oder mit Frau Scheer spezielle Fragen der Museumspädagogik zu diskutieren. Am Vormittag des nächsten Tages führte uns Mag. Ulrich Simon zu den altsteinzeitlichen Achtalfundstellen Brillenhöhle, Geißenklösterle, Sirgenstein und Hohlefels. Nachmittags zeigte uns Prof. J. Hahn die laufende Grabung im Hohlefels. Vor der Höhle fand dann der "Tag der offenen Höhle" statt, wo sich jeder von uns im Feuerrnachen, Speerschleuderwerfen, Bogenschießen etc. üben konnte. Den Abschluß der Exkursion bildete ein kleines Grillfest direkt vor dem Eingang zum Hohlefels. Bei dieser Gelegenheit sei der ÖGUF im Namen aller Teilnehmer noch einmal herzlich für die finanzielle Unterstützung der Exkursion gedankt. Nicht zuletzt deshalb war es uns möglich, die Kontakte zum benachbarten Ausland aufzufrischen, mit Fachkollegen zu diskutieren und mit neuen Ideen und Anregungen nach Hause zu kommen.

Iris Ott

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 6/4, 1995, 11.

Vom 20.-23.6 1994 besuchten rund 160 Horner Schülerinnen und Schüler (3.-9. Schulstufe) das Höbarthmuseum der Stadt Horn. Unter Anleitung von Mitarbeiterinnen des AK blickten sie in die Urgeschichte ihres Heimatbezirks zurück. Neben den gesprächsorientierten Führungen, ergänzt durch Originale zum Angreifen, wurde ein praktischer Teil zum besseren Verständnis der archäologischen Arbeit angeboten. Die Resonanz von Schülern und Lehrern war äußerst positiv.

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