Im Sommersemester 2007 lud der Arbeitskreis Dr. Brigitte Röder vom Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Ar­chäologie der Universität Basel ein. Dr. Röder befasste sich in ihrem Vortrag „Frauen, Kinder und andere Minderheiten. Bot­schaften archäologischer Lebensbilder“ mit der Darstellung von Alter und Geschlecht in archäologischen Lebensbildern. Dem gut besuchten Vortrag folgte eine äußerst angeregte Diskussi­on. Im Wintersemester 2007 hat sich der Arbeitskreis aufgrund ei­ner kräftigen personellen Verstärkung neu formiert. Für das Sommersemester 2008 sind verschiedene Museumsbesuche geplant. Auch möchte der Arbeitskreis einen Schwerpunkt auf die Möglichkeiten der digitalen Darstellung im Vermittlungs­bereich legen.

Kerstin Kowarik, Anke Bacher und Barbara Volfing

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 19/3, 2008, 6.

Der Arbeitskreis lud im Wintersemester 2005/2006 die Museumspädagogin des Museums für Urgeschichte(n) Zug/ Schweiz ein. Am 19. Januar 2006 erläuterte Marlise Wunderli in ihrem Vortrag „Kulturvermittlung am Museum für Urge­schichte(n) Zug“ das Vermittlungskonzept des Zuger Museums. Die Vortragende vermittelte interessante Einblicke in ein äu­ßerst breites und innovatives Programm.

Kerstin Kowarik

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 17/3, 2006, 7.

Hatte im Jahr 2003 der Schwerpunkt des Arbeitskreises auf der Rezeption der archäologischen Wissenschaften gelegen, so war das Jahr 2004 von der Betrachtung praktischer Vermittlungsarbeit bestimmt. In diesem Sinne lud der Arbeitskreis im Sommersemester Dr. Ludwig Kreiner zu einem Vortrag über seine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Grabungstourismus nach Wien ein.

Kerstin Kowarik

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 16/3, 2005, 7.

Der seit Wintersemester 2002/03 gesetzte Schwerpunkt "Archäologie und Öffentlichkeit" des Arbeitskreises Kulturvermittlung wurde auch 2004 auf praktischer und theoretischer Ebene durch Vorträge und Übungen fortgesetzt. Die Vortragsreihe leitete im Sommersemester 2003 Gastprofessor Dr. Timothy Taylor (Bradford) ein. Er sprach zu diesem Anlass über die Verbindung zwischen Archäologie und Fernsehen/Film.

Zusammen mit der Anthropologischen Gesellschaft Wien wurde Dr. Cornelius Holtorf (Stockholm) zu einem Vortrag über "Archäologie und Populärkultur"eingeladen. Zu diesem Thema fand am Vormittag des 19.11. in der Prähistorischen Abteilung/NHM ein vertiefendes Seminar statt. Am Abend steilte Dr. Holtorf die neusten Ergebnisse seines EU-Projektes zur Rezeption von Archäologie in der modernen Alltagskultur vor.

Der Bericht zu "Wünsdorf 2003 - Archäologie im Bunker" von Mag. Markus Hofer (Berlin), BendeguzTobias und Hans Rudorfer (Wien) schloss die Vortragsreihe des Arbeitskreises für das Wintersemester ab. Die Vortragenden berichteten über das interdisziplinäre Projekt der Kunsthochschule Berlin/Weißensee, in dessen Rahmen die Redner eine Brücke zwischen Archäologie, Kunst, jüngster Geschichte und Öffentlichkeitsarbeit schlagen konnten.

In der letzten Januarwoche fand unter dem Vorsitz der Wissenschaftsjournalistin Dr. Krista Federspiel ein interner Workshop zu "Archäologie und Journalismus" statt. Dr. Federspiel führte mit Erläuterungen zu den Grundlagen und der Arbeitsweise des Medienwesens in das Thema ein, das in weiterer Folge anhand von Textübungen vertieft wurde.

Kerstin Kowarik

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 15/3, 2004, 7.

Im abgelaufenen Vereinsjahr 1999 führte der Arbeitskreis Kulturvermittlung mehrere Meetings durch. Mit zwei Vorträgen wurden Themen aus den Bereichen Präsentation und Pädagogik aufgegriffen und einem interessierten Publikum vorgestellt. Mit Hilfe eines finanziellen Zuschusses der ÖGUF konnte die Teilnahme an der Verbandstagung der Österreichischen Kulturvermittlerlnnen im Museums- und Ausstellungswesen, die in Friesach stattfand, finanziert werden. Der im Rahmen dieses Verbandes durchgeführte monatliche Stammtisch, der jeweils in einem anderen Museum, einer Ausstellung oder einer mit Vermittlung beschäftigten Institution durchgeführt wird, wurde durch Mitglieder des AK zum Zweck des kollegialen Austauschs besucht.

Im Rahmen der Stadtarchäologie Wien konnten verschiedene Vermittlungsmethoden, die bei Veranstaltungen für jüngere Teilnehmer zum Einsatz kommen können, erprobt werden. Eine Veranstaltung, die für die Initiative Seniorarchäologie der Forschungsgesellschaft Wiener Stadtarchäologie konzipiert war, diente zur Vorstellung, aper auch zur Austestung verschiedener Vermittlungsformen, die im musealen Bereich Anwendung finden können.

Der AK Kulturvermittlung wird auch in diesem Jahr bei verschiedenen Meetings kollegialen Austausch pflegen und zur Mitarbeit anregen. An Vermittlung archäologischer Inhalte interessierte KollegInnen sind herzlich zur aktiven Teilnahme eingeladen.

Sigrid Strohschneider-Laue

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 11/3, 2000, 12.

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