Im Wintersemester 2016 fand am 22. November der Vortrag von Deborah Zarnke mit dem Titel „Hinter hohen Hecken – Landwehren im Raum Westfalen“ statt.

Kurz darauf, am 24. November 2016, organisierte der Arbeitskreis eine Exkursion in die Virgilkapelle, wo uns die Kuratorin Michaela Kronberger eine interessante und spannende Führung gab. Im Sommersemester 2017 hielt am 21. März Wolfgang Breibert einen Vortrag über das „Frühmittelalter im Ostalpenraum – Das Gräberfeld von Krungl im steirischen Salzkammergut“.

Am 18. Mai fand wieder ein Studierendenforum statt. Es gab insgesamt drei Vorträge, in denen zwei Masterarbeiten sowie eine Bachelorarbeit vorgestellt wurden. Doris Jetzinger sprach über die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit „Das Fundmaterial der frühmittelalterlichen Gräberfelder von Sinzing-Ostermiething, Linz-Wegscheid und Bad Goisern“, Stefanie Juch stellte „Die Zeiselburg: Zur Sachkultur mittelalterlicher Burgen im Ostalpenraum am Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter“ vor und Melanie Zeller referierte über „Die mittelalterliche Rauchküche des Pfarrhofs in Laa an der Thaya“.

Stefan Frauenschuh, Edith Nechansky & Matthias Sudi & Doris Jetzinger

Aus: Archäologie Österreichs 28/1–2, 2017, 71.

Im Sommersemester 2018 durften wir Tillmann Marstaller von der Universität Tübingen bei uns begrüßen, der am 3. Mai 2018 einen sehr aufschlussreichen Vortrag mit dem Titel „Konstruktion und Rekonstruktion im Diskurs bauarchäologischer Forschungen in Südwestdeutschland“ hielt. Dabei wurde aufgezeigt, wie groß und variabel die Bandbreite möglicher Gebäuderekonstruktionen anhand typischer Siedlungsnachweise sein kann.

Mit dem beginnenden Wintersemester 2018/19 wurde der Arbeitskreis um zwei neue Sprecherinnen bereichert: nämlich Cordula Engeljehringer und Petra Wieseneder. Insgesamt zählen wir mittlerweile also fünf Sprecher und Sprecherinnen.

Der erste und ausgesprochen gut besuchte Vortrag des Wintersemesters wurde am 13. November 2018 von Thomas Kühtreiber gehalten und behandelte das Thema „Funktionsbereiche auf Burgen“. Thomas Kühtreiber erklärte sich bei dieser Gelegenheit auch freundlicherweise dazu bereit, noch während des Sommersemesters 2019 für interessierte Mitglieder des Arbeitskreises eine Exkursion zu dem Vortragsthema zu unternehmen. An dem bereits seit einigen Jahren laufenden Keramikprojekt wird weiterhin gearbeitet, es befindet sich in der finalen Phase.

Den ersten Vortrag im Sommersemester 2019 hielt Lumír Poláček von der Uni Brünn, am 30. April 2019, zu dem Thema „Neue Forschungen zum Burgwall von Mikulčice“. 

Gegen Ende des Sommersemesters, am 20. Juni 2019, wurde schließlich auch die geplante Exkursion mit Thomas Kühtreiber, in Zusammenhang mit seinem Vortrag, unternommen. Besucht wurden dabei zunächst die Burgruine Kronsegg in Langenlois (NÖ) und anschließend die Burgruine Aggstein (NÖ).

Petra Wieseneder, Stefan Frauenschuh, Cordula Engeljehringer, Matthias Sudi & Nora Siegmeth

Aus: Archäologie Österreichs 29–30, 2018–2019, 62.

Wie auch in den letzten Jahren konnten mehrere Veranstaltungen organisiert werden: Am 10. Dezember 2015 hielt István Koncz einen Vortrag über „Representation in Early Medieval Europe“. Christoph Lobinger sprach am 7. April 2016 über „Neues zu den Awaren in Österreich – Fundvorlage und Auswertung des altbekannten Gräberfeldes von Edelstal im nördlichen Burgenland“. Im Laufe des SoSe 2016 übernahmen Edith Nechansky und Matthias Sudi die Funktion der Arbeitskreissprecher von Stephanie Horvath und Lukas Kalchhauser.

Das Keramik-Projekt des Arbeitskreises machte 2015/16 gute Fortschritte. In einer kleinen Gruppe aus etwa drei bis vier Arbeitskreismitgliedern wurden in regelmäßigen Zusammenkünften Bleistift-Vorzeichnungen der Keramiken aus Hagenberg angefertigt, die in einem nächsten Schritt eingescannt und digital nachbearbeitet werden sollen; es konnte beinahe das gesamte mittelalterliche Keramikmaterial fertig gezeichnet werden. Die weiteren Ziele sind, die noch fehlenden mittelalterlichen Keramikfragmente sowie das kleinere Kontingent an neuzeitlicher Keramik zu zeichnen, alle Zeichnungen nachzubearbeiten und anschließend anhand von Vergleichsfunden eine Auswertung des Materials zu erstellen, die abschließend auch in einer zusammenfassenden Arbeit vorgelegt werden soll.

Edith Nechansky, Matthias Sudi & Doris Jetzinger

Aus: Archäologie Österreichs 27/2, 2016, 70.

Durch das Zusammenfinden einer aktiven Studentengruppe war es möglich, einige Projektideen zu sammeln, von denen es auch einige zur Umsetzung gebracht haben. Hervorzuheben sind insbesondere eine Exkursion mit ausländischen Studenten und die Vorbereitungen eines Projektes für mittelalterliche Keramik.

Am 10.4.2014 fuhr eine Gruppe ins Burgenländische Landesmuseum und später zur Grünwaldschanze von Donnerskirchen und dem Tabor von Neusiedl am See. Der Besuch diente unter anderem der Auslotung der Möglichkeiten für die Bearbeitung eines Keramikensembles. Am Wochenende darauf wurde zusammen mit einigen Vertretern des Arbeitskreises für Experimentelle Archäologie Quartier in der Mühle von Rechnitz bezogen, von wo aus eine Exkursion zum „öden Schloss“ direkt oberhalb der Mühle und nach Burg startete. Ebenfalls am Weg lagen die Hügelgräber von Schandorf und eine zufällig durch Bewuchsmerkmale entdeckte römische Villa. Ein weiterer Tagestrip fand am 18.12.2014 statt, währenddessen wir uns näher mit dem Gelände der vermuteten Hausberganlage von Olbendorf auseinandersetzten. Durch Lucie Hylmarová war es möglich, Kontakte zu Prager Studenten aufzubauen, die wir im Mai 2014 zu einer Exkursion nach Wien einluden. Zwischen dem 1. und 5. Mai wurden mehrere Fundstellen und Museen im Großraum Wien besucht.

Ebenfalls im Mai 2014, am 13.5., fand das Studierendenforum des Arbeitskreises Mittelalter statt. Im Rahmen dessen wurden zwei Masterarbeiten und eine Bachelorarbeit präsentiert. Andreas Krainz und Lukas Kerbler stellten ihre gemeinsame experimentelle Arbeit über frühmittelalterliche Rennöfen anhand des Eisenverhüttungsplatzes von Dörfl vor. Mag. Michaela Zorko gab uns einen ausführlichen Einblick in ihre bauarchäologischen Studien der Pfarrkirche St. Laurentius in Friedersbach und Gudrun Bajc teilte ihre Erkenntnisse über die mittelalterlichen Bodenfliesen der Gozzoburg von Krems.

Am 11.3.2014 berichtete Tomáš Klír über die Archäologie der mittelalterlichen Wüstungen in Böhmen. Jiří Macháček brachte am 11.11.2014 aktuelle Ergebnisse aus den Forschungen von Pohansko und am 17.3.2015 referierte Peter Milo über Haus und Hofformen des frühmittelalterlichen Europas.

Weiters gab es einen kurzen Vortrag mit anschließender Fundpräsentation zum Angreifen von Dorothea Thalaa aus ihren Grabungen in Sigleß und Mattersburg am 11.6.2015.

Am 4.2.2015 machte sich eine kleine Delegation auf ins Landesmuseum von Linz, wo wir nach intensiver Durchforstung des Depots drei Kisten aus dem Schloss Hagenberg zur Bearbeitung nach Wien bringen konnten. Die weitere Aufnahme soll im Wintersemester 2015/16 innerhalb regelmäßiger Treffen stattfinden.

Als Arbeitskreissprecher traten Ende des Jahres 2014 Stefanie Juch und Lucie Hylmarová zurück, Verstärkung kam hingegen von Stephanie Horvath. Weiters legte Raphael Lampl 2015 die Sprecherposition zurück.

Stephanie Horvath & Lukas Kalchhauser

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/2, 2015, 63.

Im vergangenen Jahr konnte der Arbeitskreis neben zwei Vorträgen auch ein Studierendenforum organisieren, das am 12. März mit dem Zweck abgehalten wurde, Studierenden die Möglichkeit zu bieten, ihre Forschungsarbeiten am Institut zu präsentieren. Wolfgang Breibert referierte über das Thema „Östliches und Westliches – Gedanken zu reichen Frauengräbern des 8. Jahrhunderts im Ostalpenraum.“, Iris Winkelbauer über das ehemalige Prämonstratenser(-innen)kloster Pernegg/NÖ mit bauhistorischen und archäologischen Untersuchungsergebnissen der 1990er Jahre. Das Studierendenforum war gut besucht und soll im kommenden Vereinsjahr wiederholt werden.

Am 4. Juni war der Landeskonservator für Tirol, Johannes Pöll, geladen, jedoch musste der Termin aufgrund höherer Gewalt durch die landesweiten Überschwemmungen im Frühsommer auf den 19. November verlegt werden. Sein Vortrag behandelte die neuesten Ergebnisse zur Kirchenarchäologie in Tirol und die archäologischen Grabungen in der Pfarrkirche Landeck. Der Abend war gut besucht und gab wieder mehr Einblick in die westösterreichische archäologische Landschaft. Als weiteren Vortragsgast konnten wir Oliver Fries gewinnen, der als selbstständiger historischer Bauforscher über das Thema „Altes Holz in alten Mauern – Ausgewählte Beispiele zur Verwendung von Holz im historischen Steinbau“ referierte. Zahlreiche ausgewählte Beispiele aus ostösterreichischen Bauten vermittelten uns einen aufschlussreichen Einblick in seinen Tätigkeitsbereich.

Das Team des Arbeitskreises konnte durch Raphael Lampl und Lucie Hylmarová sowie zahlreiche aktive neue Mitglieder verstärkt werden. Für die kommenden Semester sind neben qualitativen Vorträgen nach längerer Pause auch wieder vermehrt AK-Stammtische sowie Exkursionen geplant.

Lukas Kalchhauser, Stefanie Juch, Raphael Lampl & Lucie Hylmarová

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8.

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