Im Mai 2010 haben Stefanie Juch und Martin Gamon den Vorsitz des AK Mittelalter übernommen, nachdem dieser von Mag. Natascha Müllauer über viele Jahre geleitet worden war. Wir möchten uns herzlich bei Natascha für ihr Engagement und ihren Zeitaufwand der letzten Jahre bedanken! Für das kommende Jahr ist geplant, sowohl internationale als auch nationale Forscher für Vorträge zu gewinnen, wobei studentische Beiträge natürlich nicht zu kurz kommen sollen. Weiters ist geplant, die AK-Stammtische wieder einzuführen. Für das Sommer­semester 2011 ist die Durchführung einer Exkursion angedacht, nähere Infos werden über den Emailverteiler des AK Mittelalter ausgeschickt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Folgende Veranstaltungen fanden im Wintersemes­ter 2010/2011 statt: Am 16. Oktober führte uns Florian Bauchinger durch den Stephansdom. Wir hatten dabei die Gelegenheit, Seiten des Stephansdoms kennen zu lernen, die normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt sind. Unsere 30 Personen starke Gruppe besichtigte u.a. den Dachboden, die Katakomben, die „Heidentürme“ und die Reliquienkammer. Durch die humorvollen Erklärungen von Florian Bauchinger verging die insgesamt dreistün­dige Führung wie im Flug.

Edwin Wood vom Museum of London hielt am 16. November einen Vortrag über „The construction and metallurgy of mail armour“. Er berichtete über seine Forschungen an Kettenhemden der Wallace Collection. Da der Vortrag auf Englisch abgehalten wurde, kamen leider nicht so viele Zuhörer, wie er sich sicherlich verdient hätte. Der Vortrag von Frau Mag. Dr. Renate Jernej über den „Burgbau in Friesach als wissen­schaftliches Experiment“ sorgte am 30. November für einen nahezu voll besetzen Hörsaal. Sie stellte nicht nur die laufenden Bauarbeiten vor, sondern gab auch einen interessanten Einblick in das Konzept und das Projekt­management hinter dem Burgbau. Der AK wird dieses spannende Projekt sicherlich weiter im Auge behalten!

Martin Gamon & Stefanie Juch

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 22/3, 2011, 7–8.

 

Der Arbeitskreis Mittelalterarchäologie traf am 11. Juni 2009 zu einer Tagesexkursion ins Waldviertel zusammen. Programmgemäß wur­den die Wüstung Sand, die Burg und Stadt Raabs und die Ruine Koll­mitz besichtigt. Am 1. Dezember 2009 hielt Hans Michael Reibnagel auf Einladung des Arbeitskreises Mittelalterarchäologie einen Vortrag zum Thema „Das Gezähe des Bergmannes im Mittelalter“.

Natascha Müllauer

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 21/3, 2010, 6.

Im Juni fand ein Zusammentreffen des Mittelalter-Arbeitskreises statt, bei dem Mag. Dr. Thomas Kühtreiber aus seine Disserta­tion „Ausgrabungen in der Wiener Alten Universität: Stadtgeschichte(n) aus Schutt und Scherben“ referierte.

Natascha Müllauer

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 19/3, 2008, 6.

Im Jahr 2006 traf der Mittelalter-Arbeitskreis zu verschiede­nen Themengebieten zusammen. Im März fanden zwei Vor­träge statt. Natascha Müllauer erzählte von ihrem einmonati­gen Indienaufenthalt, speziell von der Architektur des 13. und 14. Jahrhunderts in Radschastan. Patrick Schickt berichtete von seinen Forschungen zum The­ma Buckelquader am Rhein. Im April hielt Marianne Singer einen Vortag zur Tracht und zu Devotionalien des neuzeitlichen Friedhofs von Seußling in Oberfranken.

Im Dezember fand ein Zusammentreffen des Mittelalter-Arbeitskreises im Stift Klosterneuburg statt. Es wurde der im Mai 2006 neu errichtete Besucherzugang in der Sala terrena, die neu aufgestellten mittelelterlichen Kunstschätze, der Kreuzgang und die innen fertig renovierte Stiftskirche besichtigt. Besonderes Augenmerk galt der im Sommer 2005 freigelegten Capella speciosa, der als erster gotischer Bau in Österreich gilt und den freigelegten Mauerzügen im Kreuz­gang.

Natascha Müllauer

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 18/3, 2007, 6.

Der Arbeitskreis Mittelalterarchäologie traf sich im Jahr 2005 regelmäßig zu Vorträgen, Materialpräsentationen und internen Diskussionen. Im Jänner stellte Mag. Alena Skrabanek, Kunsthistorikerin, ihre Diplomarbeit zum Thema „Das Renais­sance-Schloss in Ungarschitz (Südmähren)“ vor. Im März wur­de von der Österreichischen Gesellschaft für Mittelalter­archäologie zur Jahreshauptversammlung geladen.

Vier Stu­denten der Ur- und Frühgeschichte nahmen im April die Mög­lichkeit wahr, im Rahmen eines Mittelalterarbeitskreistreffens ihre aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen: Gudrun Bajè – Besteckfunde von der Burgruine Alt-Scharnstein, OÖ., Christina Neureiter – Kleinfunde aus der Wüstung Gang, Gem. Eckartsau, NÖ., Sandra Sabeditsch – Eisenfunde von der Deckenbeschüttung aus einer spätmittelalterlichen Holzstube im Haus Stiftgasse 6 in Krems, NÖ., Ronald Salzer – Ein Destilliergefäß und andere Funde aus dem ehem. Badhaus von Zwettl, NÖ.

Nach dem Sommer stellte Doris Käferle die Keramik vor, die sie im Zuge ihrer Diplomarbeit aufarbeitet.Im Dezember war der Arbeitskreis zu einem Vortrag eingeladen, den Prof. Mag. Dr. Hubert Emmerig vom Institut für Numismatik im Medienraum des Kunsthistorischen Museums über „Die Münzstätte in Mittel­alter und früher Neuzeit: Personal, Ausrüstung, Tätigkeiten“ hielt.

Natascha Müllauer

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 17/3, 2006, 6–7.

 

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