2018 engagierte sich der Arbeitskreis Musikarchäologie mittels Tonaufnahmen von Repliken urgeschichtlicher Musikinstrumente im EU-Projekt „Journey to the beginnings“ welches in vier großen Museen entlang der Donau interaktive Spiele und audiovisuelle Installationen verwirklichte. Der Trailer zu „Journey to the beginnings“ ist online zu sehen unter https://vimeo.com/304885942. Resultierend aus dieser Zusammenarbeit lud der AK Ljubomir Nikolic (Serbien) nach Wien ein um das Projekt und seine Mitarbeit als Komponist zu präsentieren. Dieser hielt im Jänner 2019 einen Vortrag.

Sarah Defant & Maria Hackl

Aus: Archäologie Österreichs 29–30, 2018–2019, 63.

Im Mai 2017 wurde vom AK Musikarchäologie ein Vortrag von Mag. Michael Praxmarer (Innsbruck) angeboten, welcher über die Musik der Altsteinzeit referierte. Weiters wurde ein Projekt zur Kulturvermittlung an Schulen ausgebaut und weitergeführt und im Rahmen dessen ein Workshop im BRG Albertgasse gehalten. Hierbei wurden die SchülerInnen einerseits in verschiedenen Stationen zur Auseinandersetzung mit ihrer (musikalischen) Herkunft angeregt und andererseits bekamen sie die Gelegenheit, unter unserer Mithilfe selbst Musikinstrumente aus bereitgestellten Materialien, welche schon den Menschen in der Urgeschichte zur Verfügung standen, herzustellen.

Einen regelmäßigen Treffpunkt zum Austausch für alle Musikarchäologie-Interessierten soll künftig der neu initiierte Stammtisch des Arbeitskreises darstellen.

Für das Sommersemester 2018 ist ein Vortrag von Luboš Chroustovsky (Universität Pilsen) geplant. Er ist Experimentalarchäologe und beschäftigt sich mit der authentischen Herstellung und Spielweise neolithischer Keramiktrommeln. Zu diesem Thema wird er einen Vortrag mit dem Titel „Stone age drums in the heart of Europe“ für uns halten.

Sarah Defant & Maria Hackl

Aus: Archäologie Österreichs 28/1–2, 2017, 71.

Wir, Sarah Defant und Maria Hackl, freuen uns, als neue Arbeitskreissprecherinnen bekannt geben zu dürfen, dass die Tätigkeiten des Arbeitskreises Musikarchäologie wiederaufgenommen wurden. Neben dem Nachbau (prä-)historischer Musikinstrumente beschäftigen wir uns mit deren möglicher Spielweise, bildlichen und figürlichen Darstellungen von Musik und Tanz sowie akustischen Analysen. Als Vertreterinnen der Klassischen Archäologie sowie der Urgeschichte und Historischen Archäologie ist uns, als ausgebildeten Musikerinnen, ein interdisziplinärer Zugang in den Projekten des Arbeitskreises ein großes Anliegen. VertreterInnen der Archäologien, Musikwissenschaften, Tontechnik, anderer künstlerischer Studien sowie Instrumentenbauer und Interessierte sind daher auf diesem Wege dazu eingeladen, unserem Arbeitskreis beizutreten.

Sarah Defant & Maria Hackl

Aus: Archäologie Österreichs 27/2, 2016, 70.

Die Entwicklung der Musikinstrumente des Neolithikums im Herzen Europas (Österreich, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien) stand im Mittelpunkt des Vortrags von Beate Maria Pomberger im Jänner. Die VortragsKonzertreihe Musik & Archäologie fand erstmals im Festsaal, Obere Augartenstraße 26–28, im 2. Wiener Bezirk statt, in dem sich auch die Stadtarchäologie Wien befindet. Die Abende mit Renate Pillinger („Musik, Gesang und Tanz in der frühchristlichen Kunst“, Musik: Dominik Wagner – Kontrabass, Christian Jung – Tenor), Gerhard Sperl („Ferrum Noricum“, Musik: Ars serena) und Clemens Eibner („Handel rund ums Mittelmeer“, Musik: Ensemble Ex Silentio) waren gut besucht. Der Arbeitskreis Musikarchäologie sucht eine/n neue/n Sprecher/in.

Beate Maria Pomberger

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/2, 2015, 63.

Der Arbeitskreis Musikarchäologie war auch im Jahr 2013/14 mit sechs gut besuchten Veranstaltungen wieder vertreten.

Am 23. Mai 2013 hielt Jozef Bátora (Lehrstuhl für Archäologie der Phil. Fak. Comenius Universität Bratislava und Archäologisches Institut der SAW Nitra) einen Vortrag über die neusten Forschungsergebnisse zu den befestigten Siedlungen der frühen Bronzezeit in der Südwestslowakei und stellte dabei eine bronzene Syrinx, Keramikrasseln und ein Knochenpfeiferl vor. Cristina-Georgeta Alexandrescu (Archäologisches Institut „Vasile Pârvan“ Bukarest) sprach am 16. Jänner 2014 über „Ikonographie der Musiker und Musikinstrumente auf römischen Grabdenkmälern“ und wurde musikalisch von Hagen Pätzold, Cornicen (Frankurt/Main) am Cornu unterstützt.

Die VortragsKonzertreihe Musik & Archäologie fand heuer erstmals im Thomassaal des Dominikanerklosters, 1010 Wien, statt. Der Abend am 13. März 2013 „Der lange Weg zur Seßhaftigkeit“ (Neolithisierung vom Orient bis Mitteleuropa zwischen 10.000 – 5.000 B.C.) wurde von Eva Lenneis (Universität Wien) und den Flötisten Eva Balogh und Wolfram Wagner gestaltet, wobei Werke aus Renaissance, Barock und der Modernen erklangen. Es folgte am 21. März 2013 der Vortrag „Kinder in der Prähistorie“, gehalten von Daniela Kern. Dazu musizierte ArchäoMusik Vienna (Albin Paulus, Beate Maria Pomberger, Bernhard Winkler) auf nachgebauten prähistorischen Musikinstrumenten. Zum Abend „Vindobona – das römische Wien“ am 6. November wurde Michaela Kronberger (WienMuseum) eingeladen, die den Vortrag auch zusammenstellte, aber dann krankheitsbedingt diesen nicht halten konnte. Kollege Martin Mosser (Stadtarchäologie Wien) las dankenswerter Weise das Manuskript und stand auch für Fragen zur Verfügung. Dazu erklangen Werke von Mesomedes von Kreta und Horaz, dargeboten vom Ensemble Ars serena (Juli Auer, Beate Maria Pomberger, Bernhard Winkler) auf nachgebauten römischen Musikinstrumenten. Cyril Dvorsky und Helena Nowak (UNESCO-Welterbe Pfahlbauten um die Alpen) sprachen am 21. November zum Thema „Prähistorische Pfahlbauten erleben“ und brachten Riech- und Kostproben mit. Die jungen Harfenistinnen Miriam Adefris, Magdalena Kasseroller und Maria-Theresia Trefny (Harfenklasse Gabriela MossyRsch, Konservatorium Wien Privatuniversität) interpretieren Werke von der Klassik bis zur Modernen auf ihren Instrumenten.

Das Ensemble ArchäoMusik Vienna wurde zur musikalischen Gestaltung eines Dokumentarfilmes über Kreisgrabenanlagen engagiert. Der Dreh fand mit großem Einsatz und viel Spaß im September 2013 statt. Im Rahmen dieses Filmes ergab sich auch wieder eine Zusammenarbeit mit den Akustikern Christoph Reuter und Jörg Mühlhans (Institut für Musikwissenschaft, Universität Wien).

Beate Maria Pomberger

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 9.

 

 

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