Im Wintersemester 2017 haben wir einen Vortrag geplant und durchgeführt: Am Dienstag, 07. November 2017 hielt Dr. Thomas Einwögerer (Leiter der Quartärarchäologie, OREA/ÖAW) einen außerordentlich gut besuchten Vortrag zum Thema „Neue Ergebnisse von den Ausgrabungen an der jungpaläolithischen Freilandstation Kammern-Grubgraben“. Er ging dabei zunächst auf die Grabungen der Jahre 1984–1995 und deren Funde und Befunde ein – unter anderem auch auf die Flöte als ältestes bekanntes Musikinstrument in Österreich – sowie auf die damals gezogenen Schlüsse. Ausführlich berichtete er dann vor allem über die Ergebnisse der Grabungskampagnen 2014–2017, die er von Beginn an leitete, und die sehr interessante, neue Erkenntnisse brachten. Dem spannenden Vortrag entsprechend gab es danach eine rege Diskussion, die schlussendlich ins Gasthaus Grabmüller verlegt wurde, wo der Abend ausklang.

Claudia Panenka & Franz Hubinger

Aus: Archäologie Österreichs 28/1–2, 2017, 70.

Anfang 2016 haben wir, Claudia Panenka und Franz Hubinger, beschlossen, den Arbeitskreis Paläolithikum, der längere Zeit nicht aktiv war, wiederzubeleben.

Als erste Aktivität konnten wir Franz Pieler dafür gewinnen, unter dem Titel „Wer suchet, der findet. Steine erkennen – bestimmen – bearbeiten“ am 28. Mai 2016 einen Workshop in der Nähe von Krems durchzuführen. Den etwa 10 TeilnehmerInnen (limitierte Teilnehmerzahl) konnte er das Auffinden von Silexmaterial unter den Flusskieseln näherbringen und verschiedene Abschlagtechniken vorstellen.

Danach ging es weiter Richtung Drosendorf. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, so dass wir beabsichtigen, weitere Workshops dieser oder ähnlicher Art anzubieten. Am 29. November 2016 fand ein Vortrag von Gernot Rabeder über „Paläontologie und Archäologie hochalpiner Bärenhöhlen“ statt, in dem er die Funde paläolithischer Höhlenbärenartefakte und die mögliche Rolle der Menschen in dieser Zeit erläuterte.

Claudia Panenka & Franz Hubinger

Aus: Archäologie Österreichs 27/2, 2016, 71.

Der Arbeitskreis Paläolithikum befindet sich seit Mitte Dezember im Wiederaufbau. Mit Anna-Maria Kriechbaum, Barbara Harrer, Stephanie Leutl und Marco Prehsegger soll in Zukunft vor allem auch ein Fokus auf Interdisziplinarität gesetzt werden. Im Dezember haben die Mitglieder einen E-Mail-Verteiler erstellt, den neuen Arbeitskreis am Institut beworben sowie einen Vortrag für das kommende Sommersemester organisiert.

Anna-Maria Kriechbaum, Barbara Harrer, Stephanie Leutl & Marco Prehsegger

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 7.

Im Wintersemester 2010/11 konnten Mag. Michael Brandl (Prähistorische Kommission, ÖAW) und die Kulturan­thropologin Dr. Estella Weiss-Krejci (Universität Wien) für einen Vortrag im Rahmen des AK Paläolithikum gewonnen werden. Dabei ging es um die bereits zehn Jahre laufenden Grabungskampagnen in Nordbelize (Mittelamerika) zur Mayazivilisation. Daneben wurden beeindruckende Bilder der zu unseren Breiten völlig konträren Grabungsverhältnisse im Regenwald vermittelt. Eindrücke über die Wassergewinnungsstätten der Maya sowie der Gebrauch hochwertiger Silex-Rohmaterialien (u. a. der vielfärbige rainbow chert) regten zu zahlreichen Diskussionen an. Die Verwendung dieser lokalen Roh­materialien reichte von Bauelementen bis zu filigranen Schmuckfiguren. An der genauen Lokalisation dieser Rohmaterialien forscht Mag. M. Brandl im Rahmen seiner Dissertation mit neuen chemischen Analyseverfahren.

Johanna Ziehaus

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 22/3, 2011, 7.

Am 12. Jänner 2010 konnte ein junger deutscher Kollege aus Tübingen als Vortragender für den AK Paläolithikum gewonnen werden. Andreas Taller vermittelte uns dabei interessante Einblicke in ein großes Silex-Inventar aus Azé-Camping de Rizerolles, welches er für seine Magisterarbeit bearbeitet hatte. Nach dem Vortrag nutzten wir die Möglichkeit, einige Definitionskriterien für Silex-Werkzeuge und unterschiedliche Interpretationen zur Genese der Fundstelle zu diskutieren. Ich bedanke mich herzlich für Euer Interesse!

Johanna Ziehaus

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 21/3, 2010, 5.

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