Für das Jahr 2018 blickt der Arbeitskreis Römische Kaiserzeit auf ein ereignisreiches Geschehen zurück: Unser Vortragsprogramm legte seinen Schwerpunkt abermals auf den norisch-pannonischen Donaulimes, namentlich mit dem gut besuchten Vortrag von Mag. Roman Igl (ARDIG – Archäologischer Dienst GesmbH) „Das spätantike Kastell Wallsee – Aktuelle Grabungsergebnisse“ am 21. Juni 2018 und bildete so eine direkte Fortsetzung zu den Vorträgen des Jahres 2017.

Großen Wert legt der AK RK nach wie vor auf seine Präsenz im sozialen Netzwerk Facebook: Wir freuen uns hier über mehr als 100 neue Follower, die sich im Berichtszeitraum dazu entschlossen haben, unserer Seite zu folgen, die so 2018 über mehr als 600 Follower verfügte. In diesem Sinne bestätigt es uns in unserer Arbeit, dass die Facebook-Seite des AK RK aktuell zu den Seiten der ÖGUF zählt, die über die meisten Follower verfügt. Auch sind wir froh über die vielen Likes zu unseren Posts, die versuchen, verschiedenste Beiträge zur provinzialrömischen Archäologie in Österreich und im mitteleuropäischen Raum tagesaktuell zu kommunizieren. Hierzu gehören ebenso Veranstaltungen zu den Vorträgen des AK RK selbst wie etwa auch Meldungen zu neuesten Ausgrabungsergebnissen oder Aktivitäten anderer ÖGUF-Arbeitskreise.

Abschließend möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei Emanuel Fleischer und Katharina Prokitsch bedanken, die 2018 ihre Rolle als AK-Sprecher*innen zurücklegten.

Dominik Hagmann & Nisa Kirchengast

Aus: Archäologie Österreichs 29–30, 2018–2019, 62.

Der Arbeitskreis Römische Kaiserzeit der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte (AK RK) kann mit 2017 auf eine sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken: Unser umfangreiches Vortragsprogramm konzentrierte sich dieses Jahr besonders auf den norisch-pannonischen Donaulimes bzw. dessen Hinterland in der römischen Kaiserzeit. Hierfür konnten wir drei hochkarätige ForscherInnen für sehr informative Vorträge gewinnen, die vielfältige Einblicke in unterschiedliche Aspekte der Provinzialrömischen Archäologie bieten konnten. So eröffnete am 19. Jänner 2017 der Vortrag von Claudia- Maria Behling (Wien) zu „Carnuntiner Malerei und ihre Aussagekraft in Bezug auf Raumnutzung und Besitzer“ unsere Reihe an Präsentationen mit beeindruckenden Beispielen aus Pannonien. Am 22. Juni 2017 konnte diese von Maria Marschler (NHM) mit interessanten Beiträgen zum „Leben und Sterben am Donaulimes – Anthropologische Untersuchungen römerzeitlicher Gräberfelder aus Österreich“ fortgesetzt werden. Zuletzt konnte der gut besuchte Beitrag von René Ployer (BDA) „Neue Erkenntnisse zum Bestattungswesen und zur Demographie der römerzeitlichen Bevölkerung im Hinterland von Carnuntum“ am 28. November 2017 das Programm erfolgreich abrunden. Jedoch waren unsere Aktivitäten nicht nur theoretischer Natur im Hörsaal, sondern auch durch praktische Erfahrung geprägt: So organisierten wir für den 6. Oktober 2017 eine Exkursion zur Grabung „Domplatz“ in St. Pölten. Bei der Exkursion hatten wir dank der Unterstützung von Ronald Risy und seinem Team die tolle Gelegenheit, etwas über 2000 Jahre Stadtgeschichte und Informationen zu über 16.000 untersuchten Skeletten im Rahmen einer umfangreichen Stadtkerngrabung zu erhalten. Im Rahmen des Tags der offenen ÖGUF am 22. November 2017 konnten wir zudem die Arbeit unseres Arbeitskreises einer interessierten Öffentlichkeit hautnah mitteilen. Alarich Langendorf, Gründungsmitglied des AK RK, beendete 2017 seine Tätigkeit im Arbeitskreis, wir danken ihm für all das Engagement, das er in dieses Projekt einbrachte. Auf ihn folgt Martin Junker als neuer Arbeitskreissprecher.

Dominik Hagmann & Nisa Kirchengast

Aus: Archäologie Österreichs 28/1–2, 2017, 70.

Wie bereits in den Jahren zuvor kann der 2012 gegründete Arbeitskreis Römische Kaiserzeit abermals auf eine bunte und abwechslungsreiche Zeit zurückblicken: Traditionellerweise konnte unser Arbeitskreis wieder drei erstklassige Gastredner zu einer Präsentation ihrer aktuellen Forschung laden: Am 7. Mai 2015 hielt Ulrich Stockinger einen Vortrag mit dem Titel „Rom und das Salz – Produktion, Handel und Konsum von Salz in den Nordwestprovinzen“, ebenso wie Stefan Traxler am 21. Jänner 2016 über „vici, villae, burgi – Aktuelle Forschungsprojekte zur Römerzeit in Oberösterreich“ berichtete. Dominik Hagmann präsentierte abschließend am 23. Juni 2016 neueste Ergebnisse zum AK Projekt „Die puls: Experimentalarchäologische Untersuchungen zu römischem Getreidebrei“.

Neben der Organisation der Vorträge richteten Mitglieder des AK auch weitere Projekte aus: Im burgenländischen Landesmuseum wurden in Zusammenarbeit mit Hannes Herdits die Fibeln aus dem Gräberfeld von Müllendorf bearbeitet. Zielsetzung ist eine publikationsfertige Aufnahme und Interpretation des Materials. Zudem wurde im Frühling in Kooperation mit dem AK Experimentelle Archäologie in Rechnitz ein Glasofen nach Vorbild eines Befundes aus Augst errichtet und erstmals in Betrieb genommen. Bisher konnte Fritte hergestellt werden, im Zuge weitere Versuche soll die Gewinnung von Rohglas erreicht werden. 2016 führten zahlreiche Studierende des Arbeitskreises im Rahmen des Praktikums „Experimentelle Archäologie in der Praxis“ des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien Versuche zu eisenzeitlichem Grubenkochen durch. Der Stammtisch 2016 fand dieses Mal im Rahmen eines gemeinsam zubereiteten mehrgängigen Essens statt.

Hierbei konnten auch zwei neue Arbeitskreissprecherinnen gewonnen werden: Nisa Kirchengast und Katharina Prokisch bereichern nun die Männerrunde.

Emanuel Fleischer & Dominik Hagmann

Aus: Archäologie Österreichs 27/2, 2016, 71.

Der Arbeitskreis Römische Kaiserzeit konnte auch für die vergangenen beiden Semester ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Ein wissenschaftlicher Beitrag wurde durch zwei interessante Vorträge geliefert: Prof. Dr. Michael Erdrich (Universität Lublin, Polen) sprach am 26.06.2014 über „Marbod und die Frage der römischen Herrschaftssicherung im mittleren Donauraum“, Dr. Bettina Birkenhagen referierte am 20.11.2014 über „Der Archäologiepark Römische Villa Borg – Von der Grabung zur Rekonstruktion“. Beiden Vortragenden sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz, denn an zwei gut besuchten Stammtischen trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises am 12.06.2014 und 08.01.2015, bei der Mitgliederversammlung am 24.10.2014 wurde zudem Emanuel Fleischer als neuer AK-Sprecher einstimmig gewählt. Neben der neuen ÖGUF-Homepage verstärkt auch unsere neue Google+ Seite (plus.google. com/108662753707941413271) die Webpräsenz des AK Römische Kaiserzeit. Am 05.11.2014 konnte sich der Arbeitskreis schließlich im Rahmen des “Tags der offenen ÖGUF” interessierten Studierenden vorstellen. Für das kommende Semester ist neben neuen interessanten Vorträgen v.a. eine Exkursion in den Rhein-Mosel-Raum geplant.

Dominik Hagmann

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/1, 2015, 63.

Der AK RKZ konnte auch im letzten Jahr mit einem abwechslungsreichen Angebot an fachlichen Veranstaltungen aufwarten.

Im März fand unsere Exkursion in das Landesmuseum Kärnten statt, bei welcher zahlreiche TeilnehmerInnen ihr Wissen über die frühchristliche Antike im Rahmen der Ravenna-Ausstellung vertiefen konnten. Durch die Ausstellung und im Anschluss durch das restliche Landesmuseum in Klagenfurt führte a.o. Univ.-Prof. Dr. Franz Glaser (Landesmuseum Kärnten), dem an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt sei.

Unser Vortrag fand am 23. Jänner 2014 statt. Dr. Balázs Komoróczy (Archeologický ústav Akademie věd České republiky) berichtete von seinen spannenden Forschungen über römisch-germanische Interaktionen auf mährischem Gebiet. Er sprach nicht nur von den neuen Befunden, Funden und Ergebnissen, die in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Novum in der provinzialrömischen Wissenschaft darstellen, sondern teilte auch seine daraus resultierenden Überlegungen über Handelsbeziehungen und soziale Kontakte den zahlreich erschienenen Zuhörern mit.

Weiters ist 2013 endlich unsere neue Facebook-Page online gegangen, die unter https://www.facebook.com/ak.romischekaiserzeit zu öffnen ist und laufend über Vorträge und Veranstaltungen informiert.

Klaus Freitag & Dominik Hagmann

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8.

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