Wie bereits in den Jahren zuvor kann der 2012 gegründete Arbeitskreis Römische Kaiserzeit abermals auf eine bunte und abwechslungsreiche Zeit zurückblicken: Traditionellerweise konnte unser Arbeitskreis wieder drei erstklassige Gastredner zu einer Präsentation ihrer aktuellen Forschung laden: Am 7. Mai 2015 hielt Ulrich Stockinger einen Vortrag mit dem Titel „Rom und das Salz – Produktion, Handel und Konsum von Salz in den Nordwestprovinzen“, ebenso wie Stefan Traxler am 21. Jänner 2016 über „vici, villae, burgi – Aktuelle Forschungsprojekte zur Römerzeit in Oberösterreich“ berichtete. Dominik Hagmann präsentierte abschließend am 23. Juni 2016 neueste Ergebnisse zum AK Projekt „Die puls: Experimentalarchäologische Untersuchungen zu römischem Getreidebrei“.

Neben der Organisation der Vorträge richteten Mitglieder des AK auch weitere Projekte aus: Im burgenländischen Landesmuseum wurden in Zusammenarbeit mit Hannes Herdits die Fibeln aus dem Gräberfeld von Müllendorf bearbeitet. Zielsetzung ist eine publikationsfertige Aufnahme und Interpretation des Materials. Zudem wurde im Frühling in Kooperation mit dem AK Experimentelle Archäologie in Rechnitz ein Glasofen nach Vorbild eines Befundes aus Augst errichtet und erstmals in Betrieb genommen. Bisher konnte Fritte hergestellt werden, im Zuge weitere Versuche soll die Gewinnung von Rohglas erreicht werden. 2016 führten zahlreiche Studierende des Arbeitskreises im Rahmen des Praktikums „Experimentelle Archäologie in der Praxis“ des Instituts für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien Versuche zu eisenzeitlichem Grubenkochen durch. Der Stammtisch 2016 fand dieses Mal im Rahmen eines gemeinsam zubereiteten mehrgängigen Essens statt.

Hierbei konnten auch zwei neue Arbeitskreissprecherinnen gewonnen werden: Nisa Kirchengast und Katharina Prokisch bereichern nun die Männerrunde.

Emanuel Fleischer & Dominik Hagmann

Aus: Archäologie Österreichs 27/2, 2016, 71.

Der Arbeitskreis Römische Kaiserzeit konnte auch für die vergangenen beiden Semester ein abwechslungsreiches Programm präsentieren. Ein wissenschaftlicher Beitrag wurde durch zwei interessante Vorträge geliefert: Prof. Dr. Michael Erdrich (Universität Lublin, Polen) sprach am 26.06.2014 über „Marbod und die Frage der römischen Herrschaftssicherung im mittleren Donauraum“, Dr. Bettina Birkenhagen referierte am 20.11.2014 über „Der Archäologiepark Römische Villa Borg – Von der Grabung zur Rekonstruktion“. Beiden Vortragenden sei an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt. Auch die Öffentlichkeitsarbeit kam nicht zu kurz, denn an zwei gut besuchten Stammtischen trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises am 12.06.2014 und 08.01.2015, bei der Mitgliederversammlung am 24.10.2014 wurde zudem Emanuel Fleischer als neuer AK-Sprecher einstimmig gewählt. Neben der neuen ÖGUF-Homepage verstärkt auch unsere neue Google+ Seite (plus.google. com/108662753707941413271) die Webpräsenz des AK Römische Kaiserzeit. Am 05.11.2014 konnte sich der Arbeitskreis schließlich im Rahmen des “Tags der offenen ÖGUF” interessierten Studierenden vorstellen. Für das kommende Semester ist neben neuen interessanten Vorträgen v.a. eine Exkursion in den Rhein-Mosel-Raum geplant.

Dominik Hagmann

 

Aus: Archäologie Österreichs 26/1, 2015, 63.

Der AK RKZ konnte auch im letzten Jahr mit einem abwechslungsreichen Angebot an fachlichen Veranstaltungen aufwarten.

Im März fand unsere Exkursion in das Landesmuseum Kärnten statt, bei welcher zahlreiche TeilnehmerInnen ihr Wissen über die frühchristliche Antike im Rahmen der Ravenna-Ausstellung vertiefen konnten. Durch die Ausstellung und im Anschluss durch das restliche Landesmuseum in Klagenfurt führte a.o. Univ.-Prof. Dr. Franz Glaser (Landesmuseum Kärnten), dem an dieser Stelle nochmals herzlich gedankt sei.

Unser Vortrag fand am 23. Jänner 2014 statt. Dr. Balázs Komoróczy (Archeologický ústav Akademie věd České republiky) berichtete von seinen spannenden Forschungen über römisch-germanische Interaktionen auf mährischem Gebiet. Er sprach nicht nur von den neuen Befunden, Funden und Ergebnissen, die in vielerlei Hinsicht ein wichtiges Novum in der provinzialrömischen Wissenschaft darstellen, sondern teilte auch seine daraus resultierenden Überlegungen über Handelsbeziehungen und soziale Kontakte den zahlreich erschienenen Zuhörern mit.

Weiters ist 2013 endlich unsere neue Facebook-Page online gegangen, die unter https://www.facebook.com/ak.romischekaiserzeit zu öffnen ist und laufend über Vorträge und Veranstaltungen informiert.

Klaus Freitag & Dominik Hagmann

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 25/3, 2014, 8.

Das Wintersemester 2012/2013 war für den AK Römische Kaiserzeit ein Jahr voll reger Betriebsamkeit. Die Lange Nacht der Forschung bildete den perfekten Rahmen für die erste Tätigkeit. Gemäß unserem Grundsatz, die Antike nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern auch praktisch nachzuvollziehen, wurde im Rahmen eines archäologischen Experimentes das römische Traditionsgericht puls reproduziert. An dieser Stelle sei Univ.- Prof. Dr. G. Schörner, M.A. für seine Unterstützung herzlich gedankt. Eine Zusammenarbeit mit dem Insitut für Klassische Archäologie, der StV Klassische Archäologie und dem AK Experimentelle Archäologie garantierte einen schmackhaften und interessanten Abend, welcher auch von einem großen Publikum wahrgenommen wurde.

Weiters organisierten wir in Zusammenarbeit mit der StV Klassische Archäologie, der Fachschaft Archäologien der Universität zu Köln und der Stadtarchäologie Wien eine Exkursion durch Vindobona und Carnuntum sowie einen Besuch im Römermuseum Wien. Alle Fachinteressenten konnten so Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und neue Ergebnisse zu diesen bedeutenden römischen Städten Oberpannoniens gewinnen. Hierfür sind wir Dr. M. Kronberger und Dr. M. Mosser sowie V. Wurglics zu besonderem Dank verpflichtet.

Auch kam es in diesem Semester zu unserem ersten Arbeitskreistreffen. Bei Raclette wurden der Rückblick auf das vergangene und die Planung für das kommende Jahr besprochen sowie Klaus Freitag (Sprecher) und Dominik Hagmann (Stellvertreter) als neue (alte) Arbeitskreissprecher gewählt.

Besonders stolz sind wir auf einen Vortrag von Prof. Dr. Th. Fischer im Jänner, welcher neue Resultate über die römische Reiterei präsentierte. Die anschließende Diskussion und ein gemütlicher Ausklang im Fischerbräu sorgten für einen gehaltvollen Abend, der gleichzeitig auch den Abschluss unserer Tätigkeiten im Wintersemester 2012/20 13 darstellte.
Zuletzt dürfen wir darauf hinweisen, dass der AK Römische Kaiserzeit neben einer neuen Homepage nun auch über eine Facebook-Seite verfügt. Für alle herzlich willkommenen Interessenten stellen wir neben diesen beiden Adressen auch unsere neuen Kontaktdaten anbei.

Facebook: www.facebook.com/ak.roemischekaiserzeit, Homepage: sites.google.com/site/akroemischekaiserzeit/, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Klaus Freitag & Dominik Hagmann

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 24/3, 2013, 10.

Der Arbeitskreis Römische Kaiserzeit (AK RKZ) soll zur Schaffung und Wahrung, sowie zur Koordination und Förderung studentischer Interessen, die Archäologie des mitteleuropäischen Raumes in der Römischen Kaiserzeit betreffend, beitragen. Der Arbeitskreis versteht sich dabei als interdisziplinäre und hochschulübergreifende Plattform im Rahmen der Österreichischen Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte.

Im Mittelpunkt steht dabei die Vernetzung und Koordination von Studierenden aus historisch-kulturwissenschaftlichen Fächern und gleichermaßen allen fachlich Interessierten, um einer künstlichen künstlichen, bürokratisch bedingten, modernen Trennung dieses thematischen Überschneidungsbereiches entgegenzuwirken. Der AK RKZ ist nicht nur interdisziplinär, sondern auch überregional ausgerichtet; dazu sollen Kooperationen mit dem Dachverband Archäologischer Studierendenvertretungen e. V., einzelnen Studierendenvertretungen aus historisch-kulturwissenschaftlich Disziplinen und diversen anderen Institutionen (Bundesdenkmalamt, Forschungsinstitutionen, Museen, Grabungsfirmen u. a.) geschlossen werden. Der AK RKZ plant In- und Auslandsexkursionen, mindestens einen Fachvortrag pro Semester, Workshops, Filmabende und studentische Kolloquien. Eine Mitgliedschaft beim AK RKZ steht allen Personen offen.

Dominik Hagmann, Alarich Langendorf & Ulrich Stockinger

 

Aus: Mitteilungsblatt Archäologie Österreichs 23/3, 2012, 9.

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